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  Feigenbaum Veredeln
Geschrieben von: Feigenfan007 - 25.08.2020, 17:16 - Forum: Vermehrung von Feigen - Antworten (6)

Hallo liebe Forumsmitglieder
Ich bin neu hier und habe auch gleich mal eine Frage zur Feigenvermehrung. Gibt es die Möglichkeit ein aus Spanien mitgebrachter Sämling aud herkömmliche Weise zu veredeln, meine damit wie man es mit Apfelsorten macht? Ich weiß es ist einfacher sich einen passendes Bäumchen zu kaufen, aber es ist ein Erinnerungsstück. Wer hat sowas schon mal gemacht oder weiß wie man es anstellt. LG Feigenfan007 PS Das Bäumchen ist knapp 3 Jahre alt

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  unreife Feigen fallen vom Strauch
Geschrieben von: Feigenfan - 20.07.2020, 15:46 - Forum: Allgemeine Fragen und Informationen zu Feigen - Antworten (1)

Hallo,
was mache ich falsch? Die Feigen vom Vorjahr sind weiter gewachsen...aller 5 Wochen dünge ich mit Hakaphos rot flüssig....Wasser bekommen sie auch regelmäßig und sehen eigentlich gut aus, dann jedoch schon die 4-te Feige abgefallen und sind nicht ausgereift und trocken...schmecken pappig.
Nun habe ich die Befürchtung dass die anderen Feigen es nachmachen.
Gruß und danke für zielführende Hinweise
Jörg

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  Selbstbefruchtende Feigensorte?
Geschrieben von: Ole - 19.07.2020, 12:18 - Forum: Allgemeine Fragen und Informationen zu Feigen - Antworten (4)

Hallo,
ich habe vor 1,5 Jahren eine Feige aus einem Steckling gezogen. Diesen habe ich aus einem Park in Hamburg. Die Feige wächst sehr gut und trägt auch viele Früchte. 
Kann man schon feststellen, ob es sich um eine selbstbefruchtene Art handelt? Die Früchte haben eine normale Größe. Ist es überhaupt möglich, eine Sortenbestimmung zu machen?
   
   
Viele Grüße aus Hamburg
Ole

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  Erste Hilfe für Neuling
Geschrieben von: Steckling - 23.05.2020, 16:15 - Forum: Allgemeine Fragen und Informationen zu Feigen - Antworten (1)

Liebes Forum,
ich bin neu hier und habe noch wenig Erfahrung mit meinen zwei kürzlich erworbenen Feigenbäumchen.

Die beiden hatten bisher einen recht schwierigen Start mit mir.

Als erstes waren sie mind. 4 Tagen Finsternis ausgesetzt, da der Versand gerade aufs verlängerte Wochenende fiel.
Zuhause angekommen, wurde ein Bäumchen in den Topf und das andere ins Freie gepflanzt. (direkt in die Sonne!!! - auf der Südseite vollsonnig in ein Gemisch aus normaler Erde aus dem Garten und Bio-Universalerde)
Natürlich wollte ich alles richtig machen und habe darunter extra eine Drainage eingebaut. Blöderweise hatte ich Anfangs (zwei Tage) das Drainagevlies doppelt genommen so dass das Wasser kaum abfließen konnte.

Nach den ersten recht warmen bis heißen Tagen folgte prompt eine Abkühlung bis knapp über den Gefrierpunkt mit reichlich Wind. 
Schnell haben wir noch einen Windschutz angebracht aber gegen die Temperatur konnten wir nichts machen. Knospen und Blattränder sind teilweise braun geworden und abgefallen.

Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass die beiden bisher nur an das Klima eines Gewächshaus gewöhnt waren. 
Mittlerweile sind die Temperaturen seit gut einer Woche wieder recht pflanzenfreundlich aber leider sehen die Bäumchen und Blätter immer noch recht unglücklich aus.

Zum Schluss noch ein paar Fotos.
Wäre super wenn ihr hierzu eine Einschätzung zum Zustand der Pflanzen machen oder mir allgemein ein paar Tipps geben könnte.

Danke!
LG Georg

   
   
   
   
   

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  Michurinska-10
Geschrieben von: vbueschken - 28.01.2020, 11:41 - Forum: Feigensorten - Keine Antworten

Synonym:
Ali Pasha,
In USA: Florea

Beschreibung:
Die Michurinska-10 ist eine alte bulgarische lokale Sorte, die nur in Bulgarien und einigen Regionen Mazedonien, Serbien und Rumänien zu finden ist. Der Name wurde ihr vor mehr als 50 Jahren von Radka Serafimova während ihrer wissenschaftlichen Forschung an Feigensorten in Bulgarien gegeben. Radka Serafimova hat vor ca. 50 Jahren alle Feigegensorten in Bulgarien wissenschaftliche erfasst. Die zehnte Sorte fand sie in der Nähe der Stadt Michurin (Michurinska) – daher der Name Michurinska-10.
Die Michurinska-10 ist die am häufigsten vorkommenden Feigen in Bulgarien und wahrscheinlicheine der kältebeständig Feigen die es gibt. Sie friert erst bei Temperaturen unter -18 bis -20 Grad Celsius zurück; es gibt sogar Aussagen, dass ältere Exemplare bis -25°C überstanden haben.
Diese Sorte produziert ihre Hauptkultur auf den neuen Trieben. Das bedeutet, dass selbst wenn sie zurückfriert in der folgenden Saison Früchte trägt.
Michurinska-10 ist sehr ertragreich und produziert hochwertige Früchte.


[Bild: michurinska-10.jpg]

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  Longue D‘Aout
Geschrieben von: vbueschken - 28.01.2020, 11:38 - Forum: Feigensorten - Keine Antworten

Synonym:
Bananenfeige / Jerusalem



Beschreibung:

Longue d’aout hat sehr gute Früchte, wenn der Boden nicht zu tief, schwer und feucht ist. Ertragreich! Hellrot-gelbe Früchte, birnenförmig hängend, beachtliche Quantität, früh, ab Ende Juli reifend, auch die zwei Ernte mit eher rötlichen Früchten reift meistens aus, schwaches Wachstum, Blätter stark und dekorativ gelappt, fruchtet auch im Topf reichlich. Aufgrund der stark gelappten zierlichen Blätter und Ihres Pitoresken Wuchses relativ leicht zu bestimmen





[Bild: lda.jpg]

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  Desert King
Geschrieben von: vbueschken - 28.01.2020, 11:36 - Forum: Feigensorten - Keine Antworten

Synonym:
King, Charlie

Beschreibung:
Die Sorte Desert King (zu Deutsch „Wüstenkönig“) ist eine amerikanische Sorte, die dort um 1930 in der Nähe der kalifornischen Stadt Madera entdeckt wurde.
Ihr Ursprung in der alten Welt ist unbekannt, denn die ersten Feigen kamen erst Ende des 17. Jahrhunderts mit spanischen Missionaren auf den nordamerikanischen Kontinent.
Die Desert King hat eine mittlere bis große, birnenförmige Frucht mit einem erdbeerroten, saftigen und süßen Fruchtfleisch. Die Farbe der Feige kann von grün bis tiefgrün variieren. Ihr Wachstum ist mittelschnell bis schnell und aufrecht.
Desert King ist vom San Pedro Typ, was bedeutet, dass die Frühjahrsfeigen (Breba) parthenokarp, also ohne Befruchtung durch die Feigengallwespe (Blastophaga psenes) reifen. Die Herbstfeigen jedoch fallen ohne diese Bestäubung in unseren Breitengraden ab, da es diese Wespenart nördlich der Alpen nicht gibt.
Die Frühjahrsernte der Desert King fällt jedoch im Gegensatz zu den meisten anderen Feigenarten besonders zahlreich aus und stellt die Haupternte dar. Im englischen Raum spricht man hier von einer „Heavy breba crop“,also einer starken Frühjahrsfeigenernte.
Dieser besondere Umstand macht die Desert King trotz ihres Namens auch für kühlere Gegenden mit kürzeren Sommern und weniger Wärmesumme besonders interessant, da in diesen Regionen oft die Temperaturen im Sommer und Herbst nicht ausreichen, um die Herbstfeigen, die bei den meisten Feigensorten die Haupternte bilden, zum Ausreifen zu bringen.
Daher ist seit Jahrzehnten Desert King besonders im Nordwest-Pazifischen Raum der USA und in vielen Regionen Kanadas bei ausgepflanzten Feigen die Sorte Nummer eins. Auch in Großbritannien ist sie verbreitet.
Für kältere Gegenden, in denen es im Winter auch häufiger in tiefe Minusgrade unter -10° geht, ist die Desert King eher nicht zu empfehlen, da bei möglichem Rückfrost an den Vorjahrestrieben die gesamte Ernte verloren wäre. Sie ist dennoch als sehr robuste und frosttolerante Sorte bekannt.
In Mitteleuropa ist Sie leider im Handel so gut wie noch nicht präsent.
[Bild: desert-king2.png]

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  Celeste
Geschrieben von: vbueschken - 28.01.2020, 11:35 - Forum: Feigensorten - Keine Antworten

Synonym:
Conant,Blue Celeste, Celestial, Honey, Malta, Tennesee Mountain, Sugar, Violette, Little Brown Sugar

Beschreibung:
Die Celeste ist eine parthenokarpe, einmal tragende Feige. Da die Herbstfeigen früh ausreifen (mitte Juli bis mitte August) ist die Sorte sehr gut für die kurzen Sommer in unseren Breiten geeignet.
Die Früchte sind von kleiner bis mittlerer Größe. Sie sind birnenförmig mit kurzem Stiel.
Die Reifen Früchte haben eine Braun-lila Färbung und sind mit einem leichten Flaum bedeckt. Das Fruchtfleisch ist bernsteinfarben bis rötlich, fest und saftig.
Die Haut der reifen Früchte bekommt leichte Risse. Eine Besonderheit ist das Ostolium, das bis kurz vor der vollständigen Reife geschlossen bleibt und somit die Früchte vor dem verderben und aufplatzen schützt. Ausgereifte Früchte fallen auch häufig vom Baum und sollten somit zeitnahe geerntet werden.
Die Früchte sind geschmacklich ausgezeichnet und besonders süß – daher auch die Synonyme wie ‚Honey‘ oder ‚Sugar‘
Eine weitere Besonderheit der Celeste sind die Blätter. Diese sind 3-5 fach gelappt mit gekerbten Rändern. Im Gegensatz zu anderen Sorten sind die Blätter sehr weich und fühlen sich fast wie ein Flies-Stoff an.
Die Celeste ist relativ frost-resistent – in den Amerikanischen Foren wird die Zone 6-9 angegeben. In Jahre in denen Celeste zurückfriert tragen manche Pflanzen keine Feigen am neuen Holz.
Sie ist die am meisten verbreitete Feige in den amerikanischen Südstaaten, wird aber auch bis in Kanada kultiviert.
Die Celeste ist gut geeignet für Kübelhaltung, ist anpassungsfähig und einfach zu handhaben. Sie ist gut zum Trocknen und für Konfitüre geeignet.

[Bild: celeste.jpg]

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  Trauermücken
Geschrieben von: vbueschken - 26.01.2020, 12:06 - Forum: Krankheiten und Schädlinge - Keine Antworten

[Bild: tm-gelbtafel.jpg]
Trauermücken

Trauermücken entdeckt man, an den vielen kleinen Fliegen die auffliegen, wen man eine Pflanze gießt oder gegen den Topf stößt. Die Trauemücken können bei massivem Auftreten lästig sein – der eigentliche Schädling aber sind die Larven der Trauermücke.
Trauermücken leben nur etwa 5 Tage. in dieser Zeit legen sie hunderte von Eiern bevorzugt in feuchte Erde. Dort bilden sich dann nach kurzer Zeit Larven, die organisches Material wie Laub, Rinde, aber auch frische Wurzeln fressen.
Die Trauermücken stellen somit eine große Gefahr vor allem für unsere frisch wurzelnden Stecklinge dar.
Trauermücken werden oft schon mit dem Substrat (Blumenerde) eingeschleppt. Vor dem Bewurzeln frischer Stecklinge ist also unbedingt auf Hygiene zu achten. Die Stecklinge sollten also gründlichst gereinigt und von Erde befreit werden.
[Bild: tm-larven-300x300.jpg]

Eingepflanzte und bewurzelte Stecklinge kann man vor einer Ei-Ablage schützen, indem man eine Schicht feinen Sand auf die Erde gibt.
Sind die Larven erst mal in der Erde ist eine Bekämpfung dringend empfohlen. Als besonders effektiv hat sich hier eine biologische Bekämpfung und der Einsatz von Nematoden (Fadenwürmern) erwiesen. Da jede neu geschlüpfte Trauermücken wieder bis zu 200 neue Eier legt, ist es ratsam, diese mit mit Gelbtafeln sofort zu fangen.

Präventiv bietet sich der Einsatz eines anorganischen, mineralischen Substrats an. In diesem Substrat können sich die Trauermücken nicht vermehren und die Larve finden keine Nahrung.
Auch hier ist es wichtig, dass die Stecklinge gründlichst gereinigt und von Erde befreit werden.

Eine weiter Möglichkeit die Larven der Trauermücke zu bekämpfen ist Bacillus thuringiensis israelensis (B.t.i.). Der Bacillus ist ein sehr selektiv wirkendes Bakterium das nur gegen Mückenlarven wirkt. Ein Präparat mit Bti ist zum Beispiel StechmückenFrei von Neudorff. 4 Tropfen auf 10l Wasser haben sich bei der Bekämpfung der Larven bewährt.
Im Gegensatz zu den Nematoden die ihre ‚Beute‘ suchen, muss man beim Gießen mit Bti darauf achten, dass der ganze Wurzelballen gut durchfeuchtet wird und der Bacillus somit alle Larven erreicht. Gleichzeitig sollte man auch Gelbtafeln anbringen um den Erfolg zu überprüfen bzw. eine erneute Eiablage möglichst zu verhindern.

Trauermücken-Larven können bei jungen Feigen und Stecklingen erheblichen Schaden anrichten – nicht umsonst hat man ihnen deshalb eine eigene Webseite gewidmet.

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  Kirschessigfliege
Geschrieben von: vbueschken - 26.01.2020, 12:01 - Forum: Krankheiten und Schädlinge - Keine Antworten

[Bild: kirschessigfliege.jpg]
Kirschessigfliege

Die Kirschessigfliegen: Ein neuer Schädling, der aus Asien eingeschleppt und zum ersten mal 2011 in Deutschland nachgewiesen wurde. Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) macht sich verstärkt über Himbeeren, Brombeeren, Stachel- oder Johannisbeeren her. Doch auch Steinobstsorten wie Kirschen, Pfirsiche oder Pflaumen und auch unsere Feigen werden nicht verschont.
Bekämpfung: Zur Zeit ist noch kein Pflanzenschutzmittel für den privaten Gebrauch zugelassen. Auch die natürlichen Feinden der Kirschessigfliege wie Erz-, Brack-, Gall- und Zehrwespen, die gegen die Larven und Puppen vorgehen, können nicht alleine helfen, da die Schädling sich sehr stark vermehren , 10 bis 15 Generationen pro Jahr sind möglich.
Es ist lediglich möglich den Befall durch anbringen von Fallen einzudämmen wie HIER beschrieben.
Das Julius-Kühne Institut hat eine extra Webseite für diesen Schädling publiziert.

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